Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen auf dieser Webseite! Der Schriftsteller Victor Hugo sagte einmal „Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.“ Damit hat er deutlich ausgedrückt, dass die Musik ein wesentliches Ausdrucksmittel des Menschen ist. In ihr kommt die Seele zum klingen. Wer sich mit Musik und speziell der eigenen Stimme beschäftigen will, hat die Chance seine Seele (besser) kennenzulernen und ihr tatsächlich eine „Stimme zu verleihen“. Seien Sie eingeladen, hier mehr über meine Angebote zu Stimmbildung, Gesang, Chorleitung und Orchesterdirigieren zu erfahren; alles Möglichkeiten, die Seele zum Klingen zu bringen.

Die Stimme

Die menschliche Stimme ist ein „Signalinstrument“. Damit dient sie ausschließlich der Selbstmitteilung an die Umwelt. Gleichzeitig ist sie „Spiegel der Seele“. Das zeigt sich besonders in Grenzsituationen: in Trauersituationen spüren wir, wie es und die Kehle buchstäblich „zuschnürt“; sollen wir vor einer großen Menge reden haben wir „einen Kloß im Hals“. Diese Beispiele zeigen: wenn man sich mit seiner eigenen Stimme beschäftigt, setzt man sich mit seiner Seele auseinander. Das hat auch Konsequenzen für die Entfaltung der Stimme im Stimmbildungsunterricht. Es ist eine Erfahrung des Körpers und fördert das Selbstbewusstsein.

Gleichzeitig entdeckt man, dass das Singen eine ganzkörperliche Angelegenheit ist, und merkt, wie viel es beim optimalen Ausnutzen der stimmlichen Möglichkeiten zu erlernen gilt. Es ist ein Weg nach innen und außen gleichermaßen. Dies behält die Stimmbildung immer im Blick. Mit Beherrschen der technischen Fähigkeiten erwachsen auch die Möglichkeiten künstlerischer Betätigung.

Der Atem

Der Atem gehört wie der Herzschlag zu den „Mysterien“ des Lebens. Er ist der Grundlagen für den menschlichen Organismus, u.a. der Funktion der Stimme. Er funktioniert weitgehend unbeeinflussbar.

Dennoch haben sich im Laufe der Jahrtausende Modifikationen eingestellt, die gesellschaftlich bedingt sind aufrechter Gang und die Ästhetik eines schönen Körpers. Dadurch hat der Mensch verlernt gesund zu atmen. Die zunehmende Aufgabe der körperlichen Arbeit und die Zunahme „sitzender“ Berufe haben in den letzten Jahrzehnten zusätzlich Auswirkung auf die Atemkapazität genommen.

Die Beschäftigung mit der eigenen Stimme verlangt auch eine eingehende Beschäftigung mit der Atmung, seinen „Unarten“, der Wiederaktivierung ursprünglicher Atemformen.